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Das Big Day Out Festival feiert nen Runden und fährt ein klasse Line-Up auf!

Das Big Day Out Festival feiert in diesem Sommer einen runden Geburtstag – die 10. Ausgabe! Zu dem freudigen Anlass möchten die Veranstalter ihren Besuchern ein hochkarätiges Line-Up bieten und einige große Namen nach Anröchte in Nordrhein-Westfalen holen.

Dieses Jahr sind unter anderem Fettes Brot, Beginner, Teesy und viele weitere Acts mit am Start. Wir haben mit André aus dem BDO-Team gesprochen und er hat uns Rede und Antwort gestanden.

Interview

Wer genau veranstaltet das Festival und wie viele Leute sind in der Organisation involviert?

BDO: Wir die JZI Anröchte e.V. organisieren seit 40 Jahren Veranstaltungen in Anröchte sowie seit 1998 das Big Day Out Festival. Entstanden aus einer Organisation, die erwirken wollte, ein Jugendzentrum zu bekommen. Mit einem von der Gemeinde bezahlten Sozialarbeiter.

Es gibt sechs Hauptverantwortliche (Vorstand) sowie insgesamt 18 im Orga-Team, welche das Festival organisieren. Dazu kommen mittlerweile über 270 ehrenamtliche Helfer, ohne die wir das Festival nicht durchführen könnten. Wir sind ein echtes 10.000er Festival, welches zu 100% ehrenamtlich organisiert wird.

Wie schwierig ist die Planung eines größeren Festivals als Verein in finanzieller Hinsicht?

BDO: Die Schwierigkeit liegt darin, alle Beteiligten (Booker, Agenturen, Besucher, etc.) über 2 Jahre lang für das BDO zu begeistern. Da wir nicht jedes Jahr stattfinden (Ehrenamtlichkeit), müssen wir uns manchen wieder ins Gedächtnis rufen!

Die Mehrheit der deutschen Festivals findet auf Wiesen, Feldern oder eben im Grünen statt. Warum habt ihr euch für den Standort Anröchte mit dem Bürgerhaus als Veranstaltungsort entschieden?

BDO: Es gibt für das Big Day Out Festival kein besseren Standort als den Bürgerhaus Vorplatz, beste Bedingungen in Sachen Logistik.Vorhandene Backstageräume (Sportumkleiden) für Künstler sowie das Bürgerhaus für die Aftershow-Party. Desweiteren möchten wir auch am Campingplatz festhalten, welcher 200 Meter neben unserem Wald-Freibad liegt.

Gab es in dem Bezug schon einmal Probleme mit den Anwohnern oder Ordnungsamt in Hinsicht auf Lautstärke, Müll oder ähnliches?

BDO: Wir sind unglaublich zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen uns und der Gemeinde Anröchte sowie dem Ordnungsamt. Jedes offene Gespräch findet eine Lösung. Das Big Day Out ist Teil der Anröchter Kultur, wie z.B. ein Wacken Open Air. Daher sind die Anwohner stolz so ein großes Festival im Ortskern von Anröchte haben zu dürfen.

Line-Up

Gibt es von Ausgabe zu Ausgabe Neuerungen beim BDO oder belasst ihr es beim dem Motto „Never change a running system“?

BDO: Das Grundgerüst steht, allerdings möchten wir uns immer weiter verbessern und uns weiterentwickeln.

Auf was legt ihr Wert beim Booking bzw. Auswahl der Künstler?

BDO: Das Big Day Out wird gerne als Colorado-Tüte in Sachen Line-Up beschrieben. Dem kann ich nur zustimmen.

Was ist eure schönste BDO-Festivalerinnerung?

BDO: Mein persönlich schönstes Big Day Out Erlebnis, als Aki Bosse und Ingo von den Donots nach ihren Auftritten zu mir kamen, mich in den Arm nahmen und einfach nur Danke sagten! Ehrenamtlich so ein Festival zu stemmen, “Hut ab… ” sagten Sie – da musste man sich schon die Freudentränen verkneifen.

Gab es in eurer Festivalgeschichte schon mal Sachen, die nicht so liefen, wie ihr euch das vorgestellt habt (Acts, Durchführung, schlechte Stimmung bei Besuchern etc.)?

BDO: Das Big Day Out ist ein freundliches, familiäres Festival, bei dem jeder auf seine Kosten kommt.Wo gearbeitet wird fallen Späne, aber welche die immer wieder von positiver Natur sind. Daher ist unser Anliegen dem Besucher eine schöne Zeit bei uns zu ermöglichen.

Wie läuft der Ticketvorverkauf und sind überhaupt noch Karten zu haben?

BDO: Der VVK der Tickets läuft wieder auf Rekordkurs, da sind wir unglaublich stolz drüber. Tickets gibt’s über jzi.de und an allen bekannten VVK-Stellen.

Welche anderen Festivals besucht ihr gerne selber oder welche würdet ihr gerne mal auschecken?

BDO: Leider ist der Besuch von anderen Festivals zuletzt zu kurz gekommen. Am liebsten gehe ich dahin, wo gute Musik läuft und man viele nette Leute aus der Branche trifft. Wie auf dem Reeperbahn Festival.

Titelbild by Patrik Sander

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