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Hitze satt beim TH!NK? Openair 2019 – Tagesfestival am Cospudener See

Am vergangenen Sonntag fand zum 12. Mal das Think Festival am schönen Cospudener See bei Leipzig statt. Tausende Freunde der elektronischen Tanzmusik suchten die drei Dancefloors beim Openair auf und feierten bis Punkt 23 Uhr. Künstler wie Sven Väth, Fjaak, Meute, Matthias Kaden und viele mehr gaben sich die Ehre und füllten den Tag und die Nacht (bei der anschließenden Aftershowparty im Club Distellery) mit ihren Sets.

Das Wetter spielte mit

Nicht nur die Musik bzw. die Acts waren gut gewählt, sondern man hat sich auch beim Wettergott ins Zeug gelegt. Denn der bescherte einen Tag voller Sonnenschein. Hier und da mal ein paar Wolken, aber im Großen und Ganzen Sonne satt. Durch die Lage direkt am Cospudener See hatten die Besucher die Möglichkeit auf Abkühlung im kalten Nass. Das wurde auch reichlich genutzt, der Strand war stets gut besucht.

Wer Schatten suchte, der konnte sich bei der ORS-Stage aufhalten und unter einen der zahlreichen Bäume welchen finden. Bei der Lawn-Stage waren Zelte bzw. Sonnensegel aufgebaut, wo man vor der Sonne Schutz finden konnte. Oder man setzte sich hinter die Hecke auf dem Hügel. Einzig allein bei der Mainstage war kaum Schatten zu finden. Das war ziemlich anstrengend bei der Wärme. Da hätten die Veranstalter gerne auch ein paar mehr Optionen für die Besucher aus den Hut zaubern können.

Essen und Getränke

Was uns ziemlich negativ auffiel, ist dass das Essensangebot zu wünschen übrig lies. Gerade als Vegetarier oder Veganer sieht man blass aus beim Think. Lediglich 2 Speisen (Ofenkartoffel und Handbrot) waren vegetarisch, wenn man auf Crepes steht, hatte man da noch die Möglichkeit vegetarisch zu futtern. Das wars dann aber auch schon. Den ein oder anderen Essenstand mehr in Zukunft wäre klasse.

Getränke gab es an den vielen Bars. Das war ein großes Plus. Bars gab es im Überfluss, man musste nie lange anstehen, um etwas zum Trinken zu bekommen. Die Preise waren Festival-Standard, so leider auch der Liter Wasser für 4 EU zzgl. Pfand. Gerade bei solchen Temperaturen kann man überlegen, ob Wasser günstiger angeboten werden sollte. Das Gute wiederum war, dass die Besucher eigene Getränke in Form von Tetra Paks mit auf das Gelände nehmen durften. Das gleicht den eben genannten Kritikpunkt ein wenig aus.

DJ-Sets und Live-Sets

Das Booking beim Think Festival ist über die Jahre hinweg immer ausgezeichnet. Bekannte internationale Acts wie auch regionale Künstler füllen jeden Jahr das Programm. Los ging es auch in diesem Jahr 10 Uhr und Schluss war 23 Uhr. Den ganzen Tag wurde ausgiebig getanzt.

Ob am Strand bei der Mainstage zu den teils sehr melodischen Klängen bei Dominik Eulbergs Live-Set oder später am Nachmittag bei der Techno-Marschkapelle Meute. Sie stachen aus dem Line-Up hervor, da auf einmal eine ganze Truppe Musiker mit Instrumenten auf der Bühne stand. Hat gut gepasst, den Leuten hat’s gefallen. Parallel zu Meute spielten Fjaak ein Live-Set Techno vom aller feinsten auf der Lawn-Stage. Ihr Time-Slot passte perfekt, denn die Stimmung bei der Nachmittags-Sonne war top! Bei der ORS-Stage ging es musikalisch etwas gediegener ab, aus den Boxen dröhnte schöne House-Musik. Die selbst gebaute Stage sah wundervoll aus und mit viel Liebe zum Detail. Sehr bunt und verspielt alles, fast wie eine Datscha im Sommer.

Alles in allem war es ein schöner Tag an diesem wundervollen See und musikalisch kann man sich nicht beschweren. Das Booking war klasse. Wir sind gespannt, was nächstes Jahr beim Think Openair geboten wird 🙂

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